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Der Leib-Seele Dualismus

Für mich stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob ich eine Seele habe oder ob ich nur Körper bin.

In meinen über 800 Jahren hatte ich mehr als genug Zeit darüber nachzudenken. Ich hatte auch mehr als genug Zeit nach Hinweisen zu suchen. Es ist klar, ich bin eine Seele, die in einem Körper wohnt. Und so geht es jedem lebendigen Wesen in unserem Universum. Wäre dem nicht so und würde ich nur Körper sein, dann würde ich mich z.B. von einem Stuhl nicht groß unterscheiden. Ich hätte eine größere Anzahl an Atomen und der Aufbau meines Körpers wäre etwas komplexer, aber das wars auch schon. Offenbar ist dem aber nicht so. Anders als der Stuhl bin ich nicht nur hier und jetzt da, sondern ich „erlebe“. Ich erlebe das jetzt. 

Auch meine Gedanken werden teilweise von mir gesteuert, jedoch werden sie von meiner Hirnmaschine erzeugt. Gedanken können auch von einer Krankheit oder Emotionen gesteuert werden, aus diesem Grund kann ich nicht sagen das meine Gedanken „ich“ sind. Aber, das „ich“ ist es, dass diesen Gedanken zuhört. Warum hören wir Gedanken im Kopf? Warum wird uns ein Bild im Kopf gezeigt, wenn wir z.B. an eine Zitrone denken? Diese Bilder erzeugt unser Körper, um sie uns dem „ich“ zu zeigen. Unser Körper ist eine erstaunliche biologische Maschine mit unglaublichen Fähigkeiten! Aber er ist und bleibt, was er ist, eine Maschine. Seelen können diese Maschine bewohnen, um mit ihr die materielle Welt zu erleben. Diese Maschine funktioniert außerordentlich gut. Informationen werden zwischen Seele und Körper permanent ausgetauscht. Der Körper ist ein sehr effizienter Avatar. Im Zyklus aus Leben und Tod bewohnt unsere Seele so einige Avatare. Manchmal auch defekte. Doch dieser Umstand sowie weitere im Leben auftretende Umstände lehren uns nur, auch wenn sie zu Lebzeiten oft schwer zu ertragen sind.

Inhaltsverzeichnis:

Prolog

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